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BK I/11 - 05.11.2000 |
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Brieselanger Chronik von Arno Heinrich Heute: Die Birke - Ortswappen/Siegel - zugleich Baum 2000 |
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Doch nach der Wende stellte sich heraus, dass das Wappen zwar über Jahrzehnte verwendet wurde, jedoch keine amtliche Bestätigung hatte. Und so begann der bürokratische Weg seinen mühsamen und langsamen Gang. Die Grafikerin Elena von Martens und der Grafiker Volkmar Brandt wurden von der Gemeinde Brieselang beauftragt, ein Brieselanger Wappen zu entwerfen, dass dem so lange verwendeten ähnlich sei. Am 29.08.1991 wurden der Gemeindevertretung mehrere Entwürfe vorgestellt. Die Entwürfe der Frau von Martens fanden keine mehrheitliche Zustimmung. Somit wurde der ausgewählte Entwurf des Grafikers Volkmar Brandt zur Begutachtung dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv Potsdam zugesandt. Es vergingen Wochen und erst eine persönliche Rücksprache von Seiten Brieselangs brachte Bewegung in die Sache. Wie sich bei der Begutachtung herausstellte, zeigte der Entwurf geringe Mängel auf, die vom Grafiker Brandt abgeändert wurden. Der nachgebesserte Entwurf wurde erneut der Gemeindevertretung vorgestellt und wiederum zur Begutachtung in Potsdam vorgelegt. Nach einem 3. Anlauf kam dann aus Potsdam folgendes Schreiben vom 27.12.1991:
Nach der Bestätigung wurde am 10. Januar 1992 aus dem halbamtlichen nun ein amtlich genehmigtes Ortswappen und Siegel. Die Birke - Baum des Jahres 2000 Am 15. April 2000 wurde mit viel Trara eine Birke im Brieselanger Forst gepflanzt. Für diese gibt es auch eine Patenschaft, um das Gedeihen beobachten und verfolgen zu können. Beobachtet man jedoch den Zustand der Birken, die in der Gemeinde Brieselang noch stehen, so muss festgestellt werden, dass es den Bäumen schlecht geht. In den letzten Jahren erfolgten Grundwasserabsenkungen insbesondere im Gebiet um die Schulen, der Feuerwehr sowie des Wohnparks Rotdornallee. Diese vollzogen sich sowohl für den Bau, vor allem aber für die Verlegung der Abwasserleitungen. Die überalterten Birken hielten sicher dem Wasserentzug nicht stand, da er sich auch in der sehr warmen Sommerzeit fortsetzte. Das kleine dichte Birkenwäldchen, das einst um das Feuerwehrgebäude stand, ist zur Zeit auf etwa 30 Birken dezimiert und auch diese machen nicht den gesündesten Eindruck. Privateigentümer müssen die mit Fällgenehmigung gefällten Bäume auf ihren Grundstücken durch Neupflanzungen ersetzen. Würde es sich nicht auch anbieten, die abgeholzten bzw. gelichteten Flächen um die Schulen besonders aber um das Feuerwehrhaus wieder mit Birken aufzuforsten? Ein dichter junger Birkenhain würde die Schüler und Lehrer vor dem zunehmenden Straßenlärm schützen, genauso aber auch die Anwohner vor dem Lärm in den Schulpausen. Andererseits würde es dem früheren Charakter der Schulumgebung wieder entsprechen. Wie schrieb doch der Brieselanger Hauptlehrer Max Weihe im Jahre 1924 über die neue Schule: "Da steht sie nun, mitten in der Siedlung, so fern von allem Straßenlärm, so anders von Angesicht als Großstadtschulkasernen, so hingezaubert in duftendes Birkengrün." |
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